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Andacht:

Abschied und Aufbruch Liebe Gemeinde!Es gibt Themen, welche die Menschen schon immer be...
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Die nächsten Veranstaltungen:

So 27.06.2021 17:00 Uhr
Gottesdienst in Stolpen

Do  01.07.2021 09:00 Uhr
Hauskreis für Frauen in Stolpen

zum Abschied

In den letzten Jahren bin ich unzählige Male (gut, meine App hat es gezählt) rund um Stolpen gelaufen. Die Laufschuhe an, den Kopf aus – eines von den vielen schönen Dingen, die ich hier im Stolpener Land entdecken konnte. Das waren wichtige Zeiten für mich, auch um die Gedanken zu sortieren.

Wie schön ist es hier
Oft habe ich dabei gedacht: Es ist schön hier – was soll man auch anderes sagen! Hier zu leben, in diesem wunderbaren Landstrich, war ein Vorrecht. Ich habe es genossen, an der Buschmühle oben wieder aus dem Wald herauszukommen und in die Landschaft zu schauen. Ziemlich oft habe ich dabei aber eines gedacht: Natur ist schön, aber Menschen sind schöner. Das Kostbarste am Stolpener Land sind seine Menschen.
Ich habe dann versucht in den Blick zu nehmen, wie Gott die Menschen in den Häusern sieht, die ich sehe. Seine geliebten Geschöpfe. Immer wieder hat mich das beschäftigt und die Sehnsucht angetrieben, dass Gott und Menschen zusammenfinden.
Im Rückblick auf diese zehn Jahre ist es meine größte Freude und das Liebste, an das ich denke – wo das spürbar passiert ist. Wo Menschen nach Gott gefragt haben. Wo einzelne Menschen ein neues Leben mit Gott angefangen haben. Ihm gedient haben. Im Glauben wachsen wollten. Heil geworden sind. Wo unsere Stadt positiv geprägt und geformt wurde, weil in Menschen Gutes gewachsen ist.
Und wo in ganz schweren Momenten diese einzigartige Hoffnung des Glaubens an Jesus Christus aufgeleuchtet ist. Es war gut, dort an Eurer Seite zu sein.

Ich danke Euch
Ich danke Euch für diese Zeit hier, die wir miteinander geteilt haben. Ich bin hier jemand geworden, der ich vorher noch nicht war. Wir haben eine gute Zeit als Familie gehabt. Unsere Kinder sind hier aufgewachsen und haben das Stolpener Land als ihre Heimat erlebt.
Ihr als Gemeinde habt auch mich mit getragen. Meine Bilder und Vorstellungen einer zukunftsweisenden Gemeindearbeit wurden vertieft, ergänzt und an der Realität geprüft.
Ich habe Gott noch einmal viel ehrlicher kennengelernt. Gerade in den nicht ausbleibenden Enttäuschungen und den Erlebnissen, die auch heute noch schwer sind.
Vor allem danke ich dem Kirchenvorstand. Ich habe mich auf jede Sitzung gefreut. Ihr seid ein Segen für diese Gemeinde.

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn.
Zur Zeit merken viele Menschen, wie sie an ihre Grenzen kommen. Wie gut ist es, wenn wir nicht das A und das O unseres Lebens sind. Wenn ich hier schreibe, geht es nicht um mich. Es geht um ihn. Um den, der dieses A und O ist. Warum tun wir das alles? Warum gibt es uns als Gemeinde? Warum predigen wir, warum bauen wir, warum verwalten wir, warum bringen wir uns in die Gesellschaft ein? Weil es ihn gibt: Den Herrn der Welt. Die Auferstehung und das Leben. Die Vergebung für unsere Sünden. Das Brot des Lebens.
Ja, wo Jesus ist, da ist Zukunft. Bei ihm treffen wir auch auf die Zukunft der Kirche. Er hat mit unserer Gemeinde etwas vor.
Es scheint mir deswegen umso wichtiger, keine „Vereinskirche“ mit Mitgliederbetreuung und einem gefüllten Veranstaltungsprogramm zu sein. Sondern eine tiefe, lebendige und hoffentlich wachsende Gemeinschaft, in der Menschen den christlichen Glauben im Entdecken der Bibel und in Gemeinschaft erleben können. Das wird die Welt erst im Kleinen und vielleicht auch im Größeren verändern. Deswegen: Bringt Euch dafür ein.
Findet neue Formen. Tut nicht einfach, was wir schon immer getan haben. Habt besonders die im Blick, für die das Land es Glaubens noch fremd ist. Tragt Euch gegenseitig.

Und ich – Weglaufen? Weiterlaufen!
Immer wieder haben mich in letzter Zeit Menschen gefragt, warum ich „woanders die Laufschuhe schnüren will“. Uns treibt es hier nicht weg. Aber Gott ruft an einen anderen Platz und hat dafür Türen aufgemacht. Das haben wir gemerkt. Die Landeskirche sendet mich, um ab Mai 2021 in Dresden eine neue Form von Gemeinde zu entwickeln (zu pflanzen), die noch nicht vorgegeben ist. Mit ihr soll die Frage nach dem Lebenssinn und Lebenshalt auf neue Art auf Menschen treffen, die sie bisher nicht mit Jesus Christus verbinden.
Dafür gibt es im Moment weder ein Team noch Gebäude – dafür aber Cafés, Arbeitsplätze, Sporttreffs und andere Orte, an denen Menschen unterwegs sind. Die Landeskirche will von diesem und anderen Modellprojekten lernen und hat dafür die Initiative www. kirche-die-weiter-geht.de gestartet.
Wer mir schreiben will, nutzt dafür am Besten diese E-Mail-Adresse: christian.heurich@ evlks.de

Zum Schluss bitte ich herzlich um Verzeihung, wo ich etwas versprochen haben, was ich nicht gehalten habe. Bitte sprecht mich an, wenn etwas ungeklärt zwischen uns steht. Manches ist in diesen Jahren nicht geworden. Auch das befehle ich Gottes Gnade an.

Auf ein Wiedersehen!
Ihr/Euer Christian Heurich
mit Anja, Kora, Mariann & Moritz

Vakanz

Mit dem Stellenwechsel von Pfarrer Heurich ab Mai 2021 befindet sich unsere Gemeinde in „Vakanz“. Das ist weder eine Krankheit noch etwas Schlimmes, nur eine Herausforderung. Wir planen derzeit gemeinsam mit den Mitarbeitern des Kirchgemeindebundes und dem amtierenden Superintendenten die Vakanzzeit, das heißt die Zeit ohne Pfarrer am Dienstsitz Stolpen.

Es gibt viele Gespräche mit einzelnen Gruppen und Ansprechpartnern, um Abläufe für diese Zeit zu klären. Die Planung wird voraussichtlich Anfang/Mitte April abgeschlossen sein. Zunächst gilt: Wenden Sie sich mit allen Anfragen an das Pfarramt (Tel. 26409), von dort wird Ihr Anliegen von Anja Jaster an die passenden Ansprechpartner weitergeleitet.
Auf dem Anrufbeantworter bekommen Sie auch die Telefonnummer des Pfarrers in der Region, der für seelsorgerliche und dringende Anliegen zur Verfügung steht. Im nächsten Landboten werden dann feststehende Ansprechpartner für Seelsorge, Bestattungen etc. veröffentlicht.

Die Hauptvertretung wird Pfr. Schellenberger haben (Kirchenvorstandsarbeit, Gottesdienste mit Taufen). Gemeinsam mit ihm werden wir die neue Stellenbesetzung vorbereiten.
Bitte begleiten Sie uns in dieser besonderen Zeit mit Ihrer Fürbitte und suchen Sie ganz bewusst einen Platz, an dem Sie sich in das Gemeindeleben einbringen möchten.
Der Kirchenvorstand

Werkstattgottesdienst

Was fällt Euch ein, wenn Ihr das Wort Werkstatt hört? Ich denke an meinen Großvater, der mit einer großartigen handwerklichen Begabung gesegnet war. Jede freie Minute werkelte er in seinem Werkstatt-Schuppen. Es roch herrlich nach frisch gesägtem Holz, gemischt mit Duft von Farbe und Leim. Es wurde gehämmert und gebohrt, gemalt und geleimt. Mein Großvater hat Dinge repariert und auseinandergebaut, Pläne entworfen und verworfen, getüftelt und probiert.
Daran erinnerte ich mich, als wir am 21. Februar unseren ersten Werkstatt-Gottesdienst gefeiert haben. Werkstatt-Gottesdienst, das soll vorerst der Arbeitstitel sein. Ich finde, der Name passt gut. Im Blick auf die bevorstehende Vakanzzeit hat sich das Team Gottesdienst, gemeinsam mit Mitgliedern unserer Gemeinde, Gedanken gemacht, wie Gottesdienste auch ohne Pfarrer gestaltet werden können. Da wurden Ideen geboren, verborgene Talente und Begabungen hervorgeholt, Inhalte und Abläufe geprobt und wieder verworfen, ähnlich wie in einer Werkstatt. Es entstand ein lebendiger, fröhlicher erster Werkstatt- Gottesdienst mit Gebet, viel Musik und einer gelesenen Andacht.
Ein von Herzen kommendes Dankeschön für alle Vorbereiter und Mitgestalter! Ich bin dankbar, dass Gott einen jeden von uns so einzigartig gemacht, und Talente und Begabungen in uns gelegt hat! Ich möchte Euch ermutigen und bestärken, ein Teil einer lebendigen Gemeinde hier im Stolpener Land zu sein. Mit Gottes Segen und tollen Ideen aus der Werkstatt Jesu wird es uns gelingen die bevorstehende Vakanz zu überbrücken. Denn Jesus hat n i c h t gesagt, du schaffst das schon …. ER hat gesagt: Ich habe alle Autorität und Macht, denn ich bin bei dir und ich stehe immer hinter dir!
Vielleicht sehen wir uns zum nächsten (Werkstatt) Gottesdienst…
Eure Petra Friese

Stühle in der Kirche Helmsdorf

Sie stehen dort schon eine ganze Weile – die Stühle in der Kirche Helmsdorf. Im letzten Jahr haben wir sie als Gemeinde von der Burg Stolpen geschenkt bekommen, weil die Stühle dort aus technischen Gründen ausgetauscht werden mussten (die Burg hätte sie gern behalten). Wenn sie schon nicht mehr auf der Burg stehen, sollten sie wenn möglich einen Platz im Stolpener Land finden. Es ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit in unserer Stadt, dass die Stühle nun in der Kirche ihren Platz gefunden haben und genutzt werden.
Ein Grund sich zu freuen und Danke zu sagen. Die Vorsitzende des Ortsauschusses, Cornelia Schiller, und Pfarrer Heurich haben das beim Leiter der Burg Stolpen, Jürgen Major, getan.
Noch einmal: Herzlichen Dank!
Cornelia Schiller

Bauen in der Gemeinde - das HuGO

Immer mehr ist zu sehen von dem was werden soll – am HuGO, dem Kinder- und Jugendhaus unserer Gemeinde. Nachdem die Dachdecker- und Zimmererarbeiten abgeschlossen sind, ist das Gerüst gefallen und der Schriftzug angebracht. Derzeit werden die Beleuchtung installiert und bald der Fußboden verlegt. Die Sanitär- und Fliesenlegerarbeiten (Sanitärbereich im Haupthaus) kommen zum Abschluss und die Türen werden nach und nach eingebaut. Die Außenanlagen werden in kleinem Rahmen miterneuert. Ein Teil der Innenverkleidung des Daches soll mit Jugendlichen angebracht werden. Weiteres muss in nächsten Bauabschnitten passieren, wenn diese möglich sind. Freuen können wir uns miteinander über mehrere Dinge:

  1. Es wird ein schönes Haus, in dem man sich gern aufhält.
  2. Die Firmen haben in hoher Qualität gearbeitet und ihr Bestes gegeben. Unsere Architekten, Katharina und Michael Bär, leisten tolle Arbeit mit viel Liebe zum Detail.
  3. Es entsteht mehr als ein Haus – es bildet sich gerade eine neue Initiative mit jungen Menschen rund um das HuGO heraus.
  4. Es gab in den letzten Wochen vielfältige Unterstützung. Die Crowdfunding-Kampagne „Ein Traum von Raum“ hat das Spendenziel von 7500 € z.B. mittlerweile erreicht. Weitere Unterstützung ist bis zum 03.04. möglich, so dass mehr Inneneinrichtung angeschafft werden kann. (www.zusammen-gutes-tun.de/ein-traumvon- raum) Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben oder noch beitragen!

Bitten gibt es Folgende:
  • Bitte betet weiter für den Bau und die Initiative für Kinder und Jugendliche, die hier entstehen soll.
  • Für praktische Mithilfe/Arbeitseinsätze könnt ihr Euch gern bei Michael Hänsel melden (Tel. 25724).
  • Die zukünftige HuGO-Abeit können Sie hier unterstützen:

    Inhaber: Kassenverwaltung Pirna
    IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19
    BIC: GENO DE D1 DKD
    Verwendungszweck: Pfarrhaus Langenwolmsdorf - 2692

    Eine Spendenquittung stellt Ihnen das Pfarramt aus.