Als die Stürme tobten...
Liebe Gemeinde,
zum Schreiben der Andacht habe ich mich
in de...
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So 16.08.2026 10:00 Uhr
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So 16.08.2026 10:00 Uhr
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So 16.08.2026 10:00 Uhr
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Do 10.09.2026 08:00 Uhr
Freiberg ruft! in Freiberg
Als die Stürme tobten...
Liebe Gemeinde,
zum Schreiben der Andacht habe ich mich
in den Garten gesetzt. Hier bei Sonnenschein
und Vogelgezwitscher ist die beste
Atmosphäre zum Nachdenken. Noch
schnell einen Eiskaffee geholt, die Auflagen
auf den Gartenstuhl gelegt. Als ich
endlich so weit bin, kommt ein leichter
Wind auf. Ein Blick zum Himmel zeigt,
dass ein Gewitter aufzieht. Es ist ratsam,
lieber ins Haus zu gehen. Kaum habe ich
die Tür hinter mit geschlossen, geht draußen
das Unwetter los. Der Wind peitscht
den Regen an die Fenster. Ich bin geschützt
im Inneren des Hauses. Wind und
Regen können dem Bau aus Stein nichts
anhaben. Es steht auf einem festen
Fundament. Die Bauleute bauten das Haus
nicht auf Sand.
... es ist wichtig, einen
festen Anker im Leben
zu haben, denn unser
Glück kann leider sehr
schnell zerbrechen...
Auch in unserem Leben gibt es immer
wieder Stürme, die uns zu stürzen drohen.
In diesen Momenten brauchen wir ein
festes Fundament, auf das wir unser Leben
gründen. In der Bergpredigt hören wir in
Matthäus 7,25: „Als die Stürme tobten und
an dem Haus rüttelten, da stürzte es
nicht ein.“
Jesus sagt, wenn wir auf sein Wort hören,
unser Leben auf ihn gründen, dann bauen
wir unser Lebenshaus auf einen festen
Felsen. Wie so viele suchen wir nach dem
Sinn des Lebens. In den sozialen Medien
wird gezeigt, wie toll es doch ist, sich
selbst als den Mittelpunkt der Welt zu
sehen: “Denke zuerst an dich und lebe
dein Leben. Du kannst alles schaffen,
wenn du nur willst.“ Doch es ist wichtig,
einen festen Anker im Leben zu haben.
Denn unser Glück kann leider sehr schnell
zerbrechen. Die Gewitterwolken sehen wir
nicht immer rechtzeitig aufziehen. Auch in
einem Leben mit Jesus wird es immer
wieder Stürme geben, wird nicht alles nur
von der Sonne beschienen. Das hat Jesus
nicht versprochen. Er sagt: Nimm dein
Kreuz auf dich und folge mir nach - durch
die Unwetter deines Lebens! Wir können
auf Jesus vertrauen, er lässt uns nicht im
Regen stehen. Er ist für uns da. Er wartet
auf unser Gebet, unseren Hilferuf. Nehmen
wir uns wieder Zeit für ihn! Laden wir ihn
in unser Lebenshaus ein!
Auch in unserer Gemeinde werden wir
von schweren Unwettern bedroht. Wir
stehen vor großen Veränderungen. Die
Gottesdienste in unseren Kirchen werden
weniger, an den Gebäuden nagt der
Zahn der Zeit, helfende Hände werden
überall gesucht. Bei all der Klage sollten
wir nicht die kleinen Wunder und Neuanfänge
übersehen. Gemeinsam haben
wir es geschafft, dass in der Stolpener
Kirche wieder drei Bronzeglocken
läuten. Jedes Mal, wenn die Glocken
ertönen, geben sie ein Zeichen der Wunder,
die Gott für uns bereithält. Sie
geben uns Kraft und Hoffnung, unsere
Gemeinde weiter aufzubauen. Wenn wir
alle gemeinsam mithelfen, wird unser
Gemeindeleben nicht erliegen.
Der Herr hat das Fundament gelegt.
Jetzt sind wir gefordert. Ich lade Sie
herzlichst dazu ein!
Bleiben Sie behütet!
Silvia Willkommen