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So schön...



Liebe Leserinnen und Leser!
„Ich kenne nichts, das so schön ist wie Du“, sang Xavier Naidoo im Jahr 2003 aus den Radios und in die Herzen. Ein echter Ohrwurm war das für viele Menschen. Vielleicht wäre das ja eine Hymne für das Stolpener Land im Jubiläumsjahr – eine Ode auf unsere Heimat?
Aber noch besser: Stellen Sie sich mal vor, es wäre ein Lied an Sie! Ihnen sagt jemand diese Worte auf den Kopf zu. Vielleicht könnten Sie es gar nicht glauben? Vielleicht könnten Sie diese Worte aber auch als das begreifen, als das sie gemeint sind: Als eine ungeheure Wertschätzung.
Wir Menschen haben alle Dinge, Personen, Beschäftigungen im Leben, die für uns eine ganz besondere Bedeutung, einen meist unergründbar hohen Wert haben.
Wenn wir den Blick auf Gott richten, stellen wir fest: Für ihn hat auch etwas einen unermesslich hohen Wert. Etwas, was sein Herz Tag und Nacht bewegt und es schneller schlagen lässt: Sie!
Und deswegen sagt er Ihnen das.
„Du bist kostbar und wertgeachtet in meinen Augen“, teilt er dem Volk Israel und uns in der Bibel mit.
Wertschätzende Worte sind für uns so wichtig. Wir Menschen blühen auf, wenn wir solche Worte hören und anfangen, sie zu glauben. Nicht in falscher Überheblichkeit, aber in ehrlicher Freude.
Können Sie diesen Satz aus Gottes Mund glauben?
Vielleicht fragen Sie sich: Woher kann ich wissen, dass er so über mich denkt? Sie erkennen es daran, dass Gott das Kostbarste, das er hat, seinen Sohn Jesus Christus, aus der Mitte des Himmels gerissen hat. Um bei uns zu sein. Um den Teufelskreis zu durchbrechen, der nach unten zieht. Um uns mit ihm zu versöhnen. Um uns zu Freunden Gottes zu machen, indem er unsere Schuld vergibt. „Du bist kostbar und wertgeachtet in meinen Augen“ – Können Sie diesen Satz aus Gottes Mund glauben?
Gott schaut Sie und mich an und betrachtet uns mit diesen Augen. Vergessen Sie das niemals! Möge uns die Einzigartigkeit dieser Liebe aufgehen und Gottes Wertschätzung unsere Herzen aufblühen lassen.

Herzliche Grüße
Ihr/Euer Pfarrer Christian Heurich