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Sabbatjahr beginnt

In den letzten Wochen haben wir informiert, dass mit dem neuen Kirchenjahr für uns als Gemeinde ein besonderes Jahr beginnt – ein „Sabbatjahr“. Es dauert bis zum Ewigkeitssonntag 2020. Im Sabbatjahr stehen nicht einzelne Veranstaltungen und Projekte im Mittelpunkt, sondern es soll uns dazu helfen, als Gemeinde mit herzlicher Freude unseren Glauben an Jesus Christus zu leben.
In schwierigen kirchlichen Zeiten (z.B. kleiner Werden der Kirche, Strukturreform) sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass statt der Aufrechterhaltung eines festen kirchlichen Programms die lebendige Gemeinschaft bedeutungsvoll ist. Dadurch haben zum Beispiel die ersten Christen nach und nach an Ausstrahlung in der Welt gewonnen.
Wir wollen in diesem Jahr Luft zum Atmen haben, dass diese auf Gott ausgerichtete Gemeinschaft sich entwickeln kann, weil sie nicht nur beschäftigt ist. Weil sie auch feiern kann, sich Zeit füreinander nimmt und so im Glauben und ihren Beziehungen wächst. Dafür ist der Sabbat, der Ruhetag in der Bibel. Die Bibel beschreibt auch, wie im sogenannten Sabbatjahr das Land aller sieben Jahre ausruhen darf, damit es neue Kraft tanken kann (2.Mose 23, 10-11). Bis heute ist es so – die Felder brauchen ebenfalls Zeit, um neue Nährstoffe zu entwickeln.
In einer hektischen Welt nehmen wir uns dieses Jahr, und bitten Euch als Gemeinde, mit uns als Kirchenvorstand die Chancen dieser Zeit zu ergreifen. Das Jahr lebt davon, dass wir diese Gemeinschaft und die Begegnung mit unserem Herrn verbindlich suchen.
Wir werden einen Grundstock kirchlichen Lebens unter uns natürlich weiter haben: Wir taufen, beerdigen, trauen. Niemand braucht sich sorgen, dass uns die Gemeinde fremd wird.
An folgenden Punkten soll das Jahr spürbar werden:

  • Gute Gemeinschaft im Gottesdienst:
    In der Struktur unserer Gemeinde ist der sonntägliche Gottesdienst derzeit der Moment, wo wir uns und Gott gemeinsam am natürlichsten begegnen. Wir feiern den Gottesdienst in verschiedenen Formen (als Lobpreisgottesdienst, traditionellere Formen, dialogisch, durch Jugendliche geprägt) und gestalten ihn gemeinsam. Es darf Neues ausprobiert werden. Wir feiern, wie schon in diesem Jahr pro Sonntag i.d.R. EINEN Gottesdienst, damit wir uns gemeinsam treffen, sehen und begegnen.
  • Gebet und Bibel:
    Um dem Gemeindegebet eine natürlichere und tragende Stelle in der Gemeinde zu geben, findet es (bisher Mittwoch, 17 Uhr) in Zukunft 45 Minuten vor dem Beginn des Sonntagsgottesdienstes in der jeweiligen Kirche statt.
    Wir ermutigen zum Besuch von Haus- und Bibelkreisen um Glaubensgemeinschaft zu erleben.
  • Lassen:
    Wir verzichten in diesem Jahr auf größere Veranstaltungen, die von wenigen für viele organisiert werden (z.B. Konzerte, aufwendige Gottesdienste). Wir legen den Fokus auf das Einfache, was wir gemeinsam tun und erleben. Wir gestalten die Öffentlichkeitsarbeit einfach. Wir gestalten Kreise zusammen statt mehrfach (z.B. Seniorenkreise). Wenn wir etwas Besonderes organisieren, konzentrieren wir uns darauf, und laden Freunde ein (z.B. ein großes Osterfest am Ostermorgen). Wir besuchen Menschen dann, wenn wir den Wunsch dazu haben oder wenn dieser Wunsch an uns herangetragen wird.

Manches wird sich entwickeln. Nach Ostern werfen wir einen ersten Blick auf die bisherige Zeit. Am Ende des Sabbatjahres wird unsere Gemeinschaft gestärkt sein und wir schauen, wie wir als Gemeinde Stolpener Land in die Zukunft gehen. Wir probieren es aus, und sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Zeit mit Jesus und untereinander ein Gewinn wird. Wir können die Schätze entdecken, die unter uns schlummern und durch unsern HERRN in eine getragene Zukunft blicken! In herzlichen Verbundenheit,
Euer Kirchenvorstand.

Der HuGO-Bau beginnt!

Vor einigen Wochen erreichte unsere Gemeinde die schöne Nachricht: Wir können endlich beginnen. Ca. zwei Jahre nach dem Beginn der Planungen für den HuGO-Bau hat uns die Fördermittelzusage des LEADER-Programms erreicht.
In einem ersten Bauabschnitt soll im nächsten Jahr die Scheune hinter dem Haus abgerissen und ein moderner Ersatzneubau entstehen. Darüber hinaus werden die Sanitäranlagen erneuert, wobei auch eine Toilette für die Friedhofsnutzer mit Ausgang zum Friedhof entsteht. Des Weiteren erhält das Haus eine Heizungsanlage. In einem zweiten und dritten Bauabschnitt sollen die restlichen Räume modernisiert und umgebaut sowie Fassade, Dach und Außenanlagen erneuert werden.
Mit dem Ersatzneubau entsteht perspektivisch ein eigenes Gebäude für die Jugendarbeit der Kirchgemeinde. Ein großer Multifunktionsraum soll in Zukunft genauso für die Dorfgemeinschaft zur Verfügung stehen und kann gemietet werden.
Das HuGO hat sich in den letzten 15 Jahren einen Namen für eine offene, ehrenamtlich geprägte Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stolpener Land gemacht. Durch den Umbau und die Sanierung des Hauses sollen die räumlichen Gegebenheiten der bestehenden Arbeit angepasst werden und neue Möglichkeiten eröffnen.
Die Gesamtkosten des ersten Bauabschnittes belaufen sich nach derzeitigen Planungen auf ca. 484.000 Euro. Die geplanten Fördermittel und starke Zuschüsse der Sächsischen Landeskirche legen einen finanziellen Grundstock für den Bau. Wir danken der Sächsischen Landeskirche und dem Regionalmanagement Sächsische Schweiz für alle Unterstützung! Damit das Bauvorhaben im nächsten Jahr realisiert werden kann, sind hohe Eigenmittel der Kirchgemeinde notwendig, für die noch Spenden in großem Umfang benötigt werden (ca. 60.000 Euro). Der Kirchenvorstand bittet die Gemeinde, dieses für unsere Gemeinde, das Stolpener Land und die Kinder und Jugendlichen wichtige Projekt im Gebet und finanziell zu unterstützen. Haben Sie vielen Dank!

Spenden sind ab jetzt möglich unter:
Kontoinhaber: Kassenverwaltung Pirna
IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19
BIC: GENO DE D1 DKD
HuGO-Eigenmittel

offener Advent 2019

Macht hoch die Tür-die Tor macht weit
offener Advent in Altstadt, Langenwolmsdorf, Helmsdorf, Stolpen, Rennersdorf und Lauterbach

Nun ist es so weit, unser Adventskalender hat sich gefüllt. Jeweils 19:00Uhr wird sich eine Tür für dich öffnen.
Lass Dich einladen und überraschen.
Wo öffnet sich für Dich eine Tür?

1. Advent
Mo 02.12.Fam. GrütznerLangenwolmsdorfHauptstraße 8
Di 03.12.Fam. WehnerHelmsdorfRennersdorfer Straße 26a
Mi 04.12.Fam. WinterLauterbachDorfstr. 26
Do 05.12.Fam. SchillerHelmsdorfFabrikstraße 5
Fr 06.12.Fam. PitzschelStolpenAlte Schulstraße 9 (im Gemeinderaum)

2. Advent
Mo 09.12.Fam. ForkerRennersdorfWesenitztalstraße 14
Di 10.12.Fam. SchindlerStolpenGeschwister Scholl Straße. 18
Mi 11.12.Fam. NöpelAltstadtObere Straße 28
Do 12.12.Fam. HennebachStolpenDresdner Straße 5
Fr 13.12.Fam. GrütznerLangenwolmsdorfHauptstraße 8

3. Advent
Mo 16.12.Fam. KindRennersdorfMühlenweg 5
Di 17.12.Fam. GondekLangenwolmsdorfHauptstraße 86
Mi 18.12.Fam. FiedlschusterLangenwolmsdorfHauptstraße 33
Do 19.12.Fam. ThierseRennersdorfAlte Hauptstraße 39a
Fr 20.12.Fam. SchillerHelmsdorfFabrikstraße 5

4. Advent


Cornelia Schiller (Tel. 26504).

eine Bühne für das Stolpener Land

Unsere Gemeinde erhielt im Frühjahr die Mitteilung des LEADER-Regionalmanagements, dass Kleinprojekte gefördert werden können, die den ländlichen Raum aufwerten. Schon lange benötigen wir eine leicht aufbaubare mobile Bühne für Veranstaltungen in unserer Gemeinde (Krippenspiel, Konzerte etc.) Solch eine Bühne kann darüber hinaus für andere Träger gesellschaftlichen Lebens im Stolpener Land nützlich sein. Am Ende waren 70% Förderung dafür zu bekommen – und wir entschieden uns dafür, die Finanzierung solch einer Bühne zu beantragen.
Der Antrag wurde bewilligt und wir konnten in den letzten Wochen die Bühne kaufen. Wir danken dem Regionalmanagement Sächsische Schweiz und dem Landratsamt Pirna herzlich dafür! Gesamtkosten von ca. 7.500 € bedeuteten, dass wir ca. 2200 € selbst aufbringen müssen. Für das Schließen dieser Finanzierungslücke bittet der Kirchenvorstand um Spenden. Herzlichen Dank, dass Sie somit Veranstaltungen im Stolpener Land aufwerten und ehrenamtliches Engagement unterstützen! Eine Spendenquittung erhalten Sie selbstverständlich.

Spendenkonto:
Inhaber: Kassenverwaltung Pirna
IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19
BIC: GENO DE D1 DKD
Verwendungszweck: RT 2650 + Mobile Bühne

Herzlichen Dank,
Ihr Kirchenvorstand

Verwaltungsstelle im Stolpener Pfarramt

Mit Beginn des neuen Jahres ist im Pfarramt/ in der Friedhofsverwaltung eine Teilzeit-Verwaltungsstelle neu zu besetzen (20%, 8h/Woche). Unsere Mitarbeiterin Susan Kühnel beendet ihren Dienst, um in Zukunft bei ihrem bisherigen Hauptarbeitgeber, der Kirchgemeinde Heidenau-Dohna-Burkardswalde, ihre Stellenanteile zu erhöhen und sich auf einen Arbeitgeber zu konzentrieren. Wir danken Frau Kühnel schon hier für ihren überaus engagierten Dienst in den letzten Jahren. Wir werden sie zu gegebener Zeit als Verwaltungsmitarbeiterin, aber nicht als Gemeindemitglied verabschieden. Fragen zur Stelle beantwortet Pfarrer Christian Heurich gern. Interessenten bewerben sich bitte per Email (heurich@ kirche-stolpen.de) bis zum 25.10.2019. Wichtige Vorraussetzungen an den Stelleninhaber/ die Stelleinhaberin sind eine hohe Identifikation mit unserer Kirchgemeinde, sicheres und empathisches Auftreten und sicherer Umgang mit Bürotechnik. Eine Einarbeitung in die Verwaltungsabläufe mit entsprechenden Schulungen erfolgt dann in den ersten Monaten des Dienstes.
Der Kirchenvorstand

Fahrdienst

Weil wir gute Gemeinschaft bauen wollen, haben wir uns in diesem Jahr entschieden, an jedem Sonntag einen Gottesdienst zu feiern, an dem wir uns mitteinander treffen können. Wer keine Fahrmöglichkeit hat, um diesen zu besuchen – bitte geben Sie bis Freitag Vormittag im Pfarramt (Tel. 26409) Bescheid. Dort bekommen Sie eine Mitfahrmöglichkeit organisiert. Zögern Sie nicht, rufen Sie gern an. Es gibt Menschen, die Sie gern abholen und wieder nach Hause fahren, nur müssen diejenigen wissen, wen sie abholen und nach Hause fahren können.
Der Kirchenvorstand