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Frühjahrsputz

Ostern steht vor der Tür – und unsere Kirchen, die wir das ganze Jahr nutzen, brauchen neue Frische. Am 04. April ist deswegen Frühjahrsputztag zu folgenden Zeiten.

- Kirche Stolpen Altstadt: 10 Uhr
- Stadtkirche Stolpen: 09.30 Uhr
- Kirche Langenwolmsdorf: 9 Uhr
- Kirche Helmsdorf: 08:30 Uhr

Gut, wenn wir hier gemeinsam aktiv werden. Danke für das Mitbringen von Putzutensilien!

Sabbatjahr beginnt

In den letzten Wochen haben wir informiert, dass mit dem neuen Kirchenjahr für uns als Gemeinde ein besonderes Jahr beginnt – ein „Sabbatjahr“. Es dauert bis zum Ewigkeitssonntag 2020. Im Sabbatjahr stehen nicht einzelne Veranstaltungen und Projekte im Mittelpunkt, sondern es soll uns dazu helfen, als Gemeinde mit herzlicher Freude unseren Glauben an Jesus Christus zu leben.
In schwierigen kirchlichen Zeiten (z.B. kleiner Werden der Kirche, Strukturreform) sind wir zu der Überzeugung gelangt, dass statt der Aufrechterhaltung eines festen kirchlichen Programms die lebendige Gemeinschaft bedeutungsvoll ist. Dadurch haben zum Beispiel die ersten Christen nach und nach an Ausstrahlung in der Welt gewonnen.
Wir wollen in diesem Jahr Luft zum Atmen haben, dass diese auf Gott ausgerichtete Gemeinschaft sich entwickeln kann, weil sie nicht nur beschäftigt ist. Weil sie auch feiern kann, sich Zeit füreinander nimmt und so im Glauben und ihren Beziehungen wächst. Dafür ist der Sabbat, der Ruhetag in der Bibel. Die Bibel beschreibt auch, wie im sogenannten Sabbatjahr das Land aller sieben Jahre ausruhen darf, damit es neue Kraft tanken kann (2.Mose 23, 10-11). Bis heute ist es so – die Felder brauchen ebenfalls Zeit, um neue Nährstoffe zu entwickeln.
In einer hektischen Welt nehmen wir uns dieses Jahr, und bitten Euch als Gemeinde, mit uns als Kirchenvorstand die Chancen dieser Zeit zu ergreifen. Das Jahr lebt davon, dass wir diese Gemeinschaft und die Begegnung mit unserem Herrn verbindlich suchen.
Wir werden einen Grundstock kirchlichen Lebens unter uns natürlich weiter haben: Wir taufen, beerdigen, trauen. Niemand braucht sich sorgen, dass uns die Gemeinde fremd wird.
An folgenden Punkten soll das Jahr spürbar werden:

  • Gute Gemeinschaft im Gottesdienst:
    In der Struktur unserer Gemeinde ist der sonntägliche Gottesdienst derzeit der Moment, wo wir uns und Gott gemeinsam am natürlichsten begegnen. Wir feiern den Gottesdienst in verschiedenen Formen (als Lobpreisgottesdienst, traditionellere Formen, dialogisch, durch Jugendliche geprägt) und gestalten ihn gemeinsam. Es darf Neues ausprobiert werden. Wir feiern, wie schon in diesem Jahr pro Sonntag i.d.R. EINEN Gottesdienst, damit wir uns gemeinsam treffen, sehen und begegnen.
  • Gebet und Bibel:
    Um dem Gemeindegebet eine natürlichere und tragende Stelle in der Gemeinde zu geben, findet es (bisher Mittwoch, 17 Uhr) in Zukunft 45 Minuten vor dem Beginn des Sonntagsgottesdienstes in der jeweiligen Kirche statt.
    Wir ermutigen zum Besuch von Haus- und Bibelkreisen um Glaubensgemeinschaft zu erleben.
  • Lassen:
    Wir verzichten in diesem Jahr auf größere Veranstaltungen, die von wenigen für viele organisiert werden (z.B. Konzerte, aufwendige Gottesdienste). Wir legen den Fokus auf das Einfache, was wir gemeinsam tun und erleben. Wir gestalten die Öffentlichkeitsarbeit einfach. Wir gestalten Kreise zusammen statt mehrfach (z.B. Seniorenkreise). Wenn wir etwas Besonderes organisieren, konzentrieren wir uns darauf, und laden Freunde ein (z.B. ein großes Osterfest am Ostermorgen). Wir besuchen Menschen dann, wenn wir den Wunsch dazu haben oder wenn dieser Wunsch an uns herangetragen wird.

Manches wird sich entwickeln. Nach Ostern werfen wir einen ersten Blick auf die bisherige Zeit. Am Ende des Sabbatjahres wird unsere Gemeinschaft gestärkt sein und wir schauen, wie wir als Gemeinde Stolpener Land in die Zukunft gehen. Wir probieren es aus, und sind davon überzeugt, dass die gemeinsame Zeit mit Jesus und untereinander ein Gewinn wird. Wir können die Schätze entdecken, die unter uns schlummern und durch unsern HERRN in eine getragene Zukunft blicken! In herzlichen Verbundenheit,
Euer Kirchenvorstand.

Neues zum HuGO-Bau

In den letzten Wochen haben viele Menschen im Stolpener Land erfahren, dass der HuGOBau beginnen kann. Jetzt ist es bald so weit. Im Moment werden die ersten Baumaßnahmen vorbereitet. Zunächst beginnt der Bau mit dem Abriss des alten Schuppens und der alten Sanitäranlagen, bevor mit dem Aufbau eines neuen Gebäudes anstelle des Schuppens begonnen werden kann. Das Architekturbüro Bär aus Bonnewitz leitet den Bau.
Vielen Dank für alle finanzielle Unterstützung zum Füllen unserer notwendigen Eigenmittel – die Spendenaktion zum Sponsorenlauf von Pfarrer Heurich beim Dresden-Marathon wurde beispielsweise mit ca. €4500 unterstützt.

Seien Sie heute um zwei Dinge gebeten:
1. Um Ihre Bereitschaft, beim Bau mitzuhelfen. Es wird in den nächsten Monaten immer wieder Aktionen brauchen, in denen wir als Gemeinde aktiv mit anpacken. Da wird nicht nur etwas, sondern das macht in Gemeinschaft auch Spaß. Bitte beachten Sie die Ankündigungen dazu.
2. Der HuGO-Bau ist ein Hoffnungsprojekt. Durch die Möglichkeiten dieses Hauses soll Hoffnung unter Menschen gesät werden. Schon beim Bau leben wir von Hoffnung – dass alle Mittel bereitstehen, die der Bau braucht. Der Kirchenvorstand und das HuGOTeam bittet deswegen weiterhin um finanzielle Unterstützung des Baus.
Haben Sie herzlichen Dank!

Mit dieser Bankverbindung ist sie möglich:
Kontoinhaber: Kassenverwaltung Pirna
IBAN: DE33 3506 0190 1617 2090 19
BIC: GENO DE D1 DKD
HuGO-Langenwolmsdorf

Fahrdienst

Weil wir gute Gemeinschaft bauen wollen, haben wir uns in diesem Jahr entschieden, an jedem Sonntag einen Gottesdienst zu feiern, an dem wir uns mitteinander treffen können. Wer keine Fahrmöglichkeit hat, um diesen zu besuchen – bitte geben Sie bis Freitag Vormittag im Pfarramt (Tel. 26409) Bescheid. Dort bekommen Sie eine Mitfahrmöglichkeit organisiert. Zögern Sie nicht, rufen Sie gern an. Es gibt Menschen, die Sie gern abholen und wieder nach Hause fahren, nur müssen diejenigen wissen, wen sie abholen und nach Hause fahren können.
Der Kirchenvorstand