Angedacht

  Hilfe, ich habe geholfen

Menschen sind unterwegs um im Namen Gottes Gutes zu tun. Unterwegs, um anderen Menschen in Not, denen es viel schlechter geht, die am Existenzminimum leben, zu helfen.
Dabei erleben sie, wie wichtig diese Hilfe ist und das es eine Hilfe zur Selbsthilfe ist. Sie helfen den Menschen zu lernen, wie sie sich selbst helfen können und im Vertrauen zu unserem Vater den Alltag meistern. Es ist ein langer aufwendiger und beschwerlicher, aber sehr glücklich machender, kraftspendender Weg. Immer wieder bekommen sie in ihrem Dienst Kraft aus der Hand Gottes, der ihr Vater geworden ist. Immer wieder werden sie ermutigt, weiter zu arbeiten, da ihre Arbeit Früchte bringt. Aber überall lauern auch Gefahren. Der Dienst überfordert Menschen, sie sind müde, sie haben weite Strecken zu überwinden, es gibt Krankheiten, es fehlt das nötige Geld.
Die Sorge und der Kampf um`s Überleben werden zum Gebet. Was ist aber, wenn die Helfer in Not geraten, haben sie nicht im Sinne Gottes gehandelt und alles getan, was ihm gefällt? Muss er sie nicht besonders schützen?
Gott greift in die Geschehnisse ein, er hilft uns nicht am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch. Wir leben unser Leben vorwärts und verstehen vieles nicht, warum lässt Gott es zu, warum tut er nichts dagegen? Verstehen werden wir aber unser Leben nur im Rückblick. Denn auch in der größten Not war er da und hat uns nicht verlassen. Er hat sein Liebstes für uns geopfert, seinen Sohn, er ist für uns in den Tod gegangen, damit wir leben können. Das sollte uns nicht entmutigen, sondern beflügeln, Gutes zu tun.


Birgit Sommer